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Teilnehmerstarker zweiter Lauf, ein Vorentscheid und der verlorene Schuh

1984 Runden wurden am heutigen Sonntagvormittag im Wilhelmsburger Inselpark insgesamt absolviert. 13 davon gingen – wie könnte es anders sein – auf das Konto von Lars Röpke vom TSV Eintracht Hittfeld. Es blieb dabei, dass er der alleinige Bezwinger der umgerechnet 38,09 km in weniger als 2½ Stunden ist. Marcel Schlag (HNT Hamburg) und Oliver Loukota (Team ERDINGER Alkoholfrei) konnten dem Tempo nicht ganz folgen und kamen jeweils auf 11 Runden. Damit liegt Röpke mit 3 Runden Vorsprung nahezu uneinholbar vorne – den Titel des Inselkönigs wird er wohl im März beim Finale verteidigen können.

Dass nicht jeder Teilnehmer so ein Pensum abspult, sollte klar sein – im Schnitt kommt die Durchschnittsläuferin und der -läufer auf 5,7 Runden. Die Ansprüche sind dabei vollkommen unterschiedlich: Von einem schnellen Tempolauf über nur eine Runde mit anschließenden 1–2 Runden Auslaufen, einen entspannten Dauerlauf (und -plausch) mit dem Lauftreff bis zum ambitionierten Wettlauf um die Krone der Inselkönigspaar-Wertung, hält die Winterlaufserie Wilhelmsburg für jeden Läufertyp etwas parat. Und die Walker sind natürlich auch mit von der Partie.

Die Speed-Fraktion hatte beim Zweiten Termin ebenfalls einen draufgelegt. Wanja Moritz (BSV Buxtehude) und Vincent Schick, die schon beim Auftakt die zwei schnellsten Runden des Tages ablieferten, steigerten sich nochmals um 14 bzw. 29 Sekunden und kamen zeitgleich nach 10:21 Min. ins Ziel. Schick geriet auf dem letzten Kilometer etwas ins Hintertreffen, doch holte den Rückstand mit einem intensiven Schlusssprint wieder auf – und verlor auf den letzten Metern sogar den Schuh. Zum Glück war der Zeitmess-Chip am anderen Schuh befestigt, der es ins Ziel schaffte.

Bei den Damen sammelte wieder Eva Schultz (St. Pauli Triathlon) die meisten Runden (10). Im Gegensatz zum Auftakt war sie diesmal aber nicht die Einzige über umgerechnet 29,3 km: Janina Lüllau (jedestrainingzählt e.V.), beim Auftakt noch über 4 Runden unterwegs und mit der zweitschnellsten Rundenzeit, setzte jetzt auch auf Dauerlauf und folgte ihr mit knapp 2 Minuten Abstand in den „Feierabend“. Mit 9 Runden folgte dahinter wieder Lina Focht, dieses Mal aber formverbessert mit ca. 2 Minuten weniger auf der Uhr (2:18:55).

Eine besondere Erwähnung gebührt Karin Fuhr von Rot Gelb Hamburg. Die 78-Jährige absolvierte 3 Runden (=8,79 km) in 1:06:18 h – eine beachtliche Zeit. Mit dieser Leistung wäre sie auch beim 10kap im vergangenen Herbst vorne dabei gewesen, welcher ebenfalls im Inselpark stattfand. Hier wurde das Alter von der Finisherzeit abgezogen.

Mit 349 Finishern kamen außerdem nur etwas weniger Teilnehmer als zum Auftakt im Januar – so viele erschienen noch nie zum Februar-Termin. Angesichts der schwer einschätzbaren Wetterlage der letzten Tage sicherlich ein gutes Zeichen für die noch junge Winterlaufserie im Wilhelmsburger Inselpark. Etwas wächst hier zusammen.

Die ausdauerndsten…
...Frauen

  1. Eva Schultz, FC St. Pauli Triathlon, 10 Runden (2:25:59)
  2. Janina Lüllau, jedestrainingzählt e.V., 10 Runden (2:27:44)
  3. Lina Focht, 9 Runden (2:18:55)

…Männer

  1. Lars Röpke, TSV Eintracht Hittfeld, 13 Runden (2:29:13)
  2. Marcel Schlag, HNT Hamburg, 11 Runden (2:21:26)
  3. Oliver Loukota, Team ERDINGER Alkoholfrei, 11 Runden (2:23:32)

Die schnellsten…
…Frauen

  1. Anne Hübener, Tri Team Hamburg, 12:11
  2. Christine Brandt, Running Athlete Lübeck, 12:39
  3. Yvonne Brinkmann, Dextro Energy Sportteam, 13:15

…Männer

  1. Wanja Moritz, BSV Buxtehude, 10:21
  2. Vincent Schick, 10:21
  3. Francois Chavet (FRA), NGTraining, 10:48

Die vollständigen Ergebnislisten, der Zwischenstand der Serienwertung sowie die Altersklassenwertung können unter hier eingesehen werden.

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