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Premiere der Wilhelmsburger Winterlaufserie: Winter- Wunderland im Inselpark

Die jahrzehntealte Tradition der Winterlaufserien bekommt in Hamburg neuen Auftrieb: mehr als 350 Läuferinnen und Läufer (darunter 50 Nachmelder) hatten sich zum Premierenlauf der neuen Serie im Wilhelmsburger Inselpark angemeldet. Auf der 2,93 km langen Parkrunde findet schon seit Jahren der hella Inselparklauf statt, allerdings im Sommer – ungewohnt neu daher die Schneedecke. Frieren war trotzdem nicht angesagt, denn vor und nach dem Lauf steht das benachbarte Schwimmbad zum Aufwärmen offen. Das wurde auch gerne und bis wenige Minuten vor dem Startschuss genutzt. Den gab es, nach feierlichem Freibürsten der Startlinie im Schnee mitsamt Verzierung mit dem Wilhelmsburger Löwen, um 9:30 Uhr. Das vordere Feld ging ab wie bei einem regelrechten Wettkampf – dabei stehen “eigentlich” das gesellige winterliche Miteinanderlaufen oder das Rundensammeln im Vordergrund: wer nach allen drei Läufen in verschiedenen Kategorien die meisten und am schnellsten gelaufen ist, wird Wilhelmsburger Inselkönig bzw. -königin. Entsprechend startete die Zielzeitanzeige auch nicht bei Null, sondern mit einem Countdown, der von 2:30:00 herunterzählte. – In der Kategorie “kurz und knackig” vollendete nach nur elf Minuten Christian Offermann vom Hamburger Laufladen die erste Runde (und lief weiter). In der Verfolgergruppe kurz dahinter: Annika Krull (ebenfalls Laufladen, Hamburger Vizemeisterin Marathon). Sie hatte schon vorher einen längeren Tempodauerlauf geplant und hatte im Ziel dann sieben Runden in 1:20:51. Das entspricht einer starken Halbmarathonzeit von etwa 1:23. – Das Wetter lockerte sich weiter auf, aber je länger die  Schneedecke belaufen wurde, desto rutschiger wurde sie. Erschwerte Bedingungen also für die Ausdauerspezialisten! Vier von ihnen brachten es auf elf Runden (32,2 km) – Marcel Schlag (HNT Hamburg), der im Juli hier auf derselben Strecke den hella Inselparklauf gewonnen hatte, setzte sich in der Statistik der meisten gelaufenen Runden (in der Summe übrigens 1393) aller Teilnehmer auf Platz eins. Bei den Frauen war das Katharina Josenhans (hamburg running) mit neun Runden in 1:55:04.

Und wer es etwas langsamer angehen ließ und womöglich nicht durchs Laufen warm wurde: im Ziel gibt es Tee, Kaffee – und für die ganz hartnäckigen Fälle Glühwein. Und die nächste Gelegenheit zum Warmlaufen folgt am selben Ort:

12.02.2017 beim 2. Lauf der Serie und am

12.03.2017 beim 3. Lauf

 

Ebenfalls am selben Ort im Sommer:

16.08.2017 hella Inselparklauf Wilhelmsburg #5

 

Bereits in einer Woche, am 22. Januar, gibt es eine weitere Gelegenheit, an einer Winterlaufserie teilzunehmen, und zwar bei der 27. Bramfelder Winterlaufserie (www.winterlaufserie-hamburg.de).

 

Für den ersten Lauf sind bereits Ergebnisse unter www.winterlaufserie-wilhelmsburg.de/ergebnisse online. Am 12. Februar folgt dann ein Zwischenstand der Serienwertung.

(von Heiko Dobrick, www.laufen-in-hamburg.de)

 

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